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Ostern 2.0.21

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Mut - Mutation - Mutlosigkeit

Erinnert Ihr Euch noch, wie vor einem Jahr die meisten Minderwertigen (sprich: Nicht-Systemrelevanten) unter uns noch von den Balkonen geklatscht und gesungen haben? Während die wichtigen Menschen im Lande vor Erschöpfung an ihren medizinischen Arbeitsplätzen umfielen, waren wir nutzlosen Geschöpfe verdonnert, uns zu Hause vollzufressen und schlaff in die Sofas fallen zu lassen. In die schwitzten wir hinein, während unsere Augen viereckig wurden vom Netflix streamen. So wollte es die Regierung.

Inzwischen klatscht kein Mensch mehr und gesungen wird auch nicht. Die Pflegekräfte von damals und heute sind nicht mehr ganz alleine systemrelevant - übrigens ein Wort, das bereits nach der ersten kollektiven COVID-Panikattacke nach nur drei Monaten wieder aus der Mode war. Corona ist allerdings noch immer mit dabei. Und das ist einer von vielen Gründen, warum gerade nichts mehr richtig geht.

Unser geliebtes Heimatland ist seit jeher Weltmeister in einer Disziplin: im Reiten. Von Prinzipien. Zu blöd ist nur, dass die deutsche Prinzipienreiterei eher für einen gepflegten, abgesteckten Hindernis-Parcours geeignet ist und nicht für Corona-Cross-Country. Seit Monaten erleben wir mit, wie ein Jockey namens Willkür und seine Stute „Experte“ einige gesellschaftspolitische Prinzipien so runterreiten, dass nicht mehr zu erkennen ist, für wen die Prinzipien einst gedacht waren: für uns einfache Menschen nämlich - ehemals auch bekannt als „freie Bürger“.

Warum Kirchen - die immer wieder als Superspreader in die Schlagzeilen kommen - öffnen dürfen und z.B. Fitness-Studios, Restaurants und Kulturbetriebe nicht (die ein Haufen Geld, Pragmatismus und Überlebensstrategien in aufwendige Hygienekonzepte gesteckt haben), weiß der liebe Gott allein - so es ihn denn gibt. Die eigentliche Religion in diesem Land ist nämlich längst politisch motiviert und nennt sich „Konsens“. Das bedeutet in der deutschen Interpretation und Praxis allerdings, dass nur die, die einen irgendwie renommierten Ruf genießen, in staatstragende Belange reinquatschen dürfen. So ist z.B. möglich, dass unter der Einbeziehung einer Ethik-Kommission (über deren Zusammensetzung man sich auch trefflich streiten kann), dafür gesorgt wird, dass Impfstoff lieber weggeworfen wird, als jemandem zu verabreichen, der nach offiziell verlautbarten ethisch-moralisch-politisch-korrekten Maßstäben noch nicht an der Reihe ist.

Nachdem wir uns schon vor Corona darauf verständigt haben, dass es bei uns Gerechtigkeit erst dann geben kann, wenn es allen gleich schlecht geht, sind wir da nun wirklich bald am Ziel angelangt.

Vor einem Jahr dachten wir, in drei Monaten ist alles vorbei. Nun wissen wir: ein geschlagenes Jahr brauchte dieses Land, um genau die Masken an den Mann/die Frau zu bringen, die jetzt aber wirklich ganz richtig schützen sollen. Und wenn es gut läuft, kriegt bis zum Sommer jeder ein Impfangebot. Welcher Sommer gemeint ist und wie lange es dann dauert, bis alle ihren Schuss bekommen, wurde vorsichtshalber nicht näher ausgeführt.

Für die Christen ist Ostern das wichtigste Fest. Es feiert die Wiederauferstehung von Gottes Sohn. Wie vermessen wäre es, sich zumindest für diese Ostern einfach nur die Wiederauferstehung von Sinn und Verstand zu wünschen? Sehr gerne auch in Kombination mit dem Heiligen Geist anstelle der geisterfahrenden „Experten“ im Lande.

In diesem Sinne, nicht allzu rohe Ostern

wünschen Euch die Rote und der Graue.

Ostern 2.0.21

Ostermutationen

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