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Guten Rutsch!

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Liebe Familien und liebe Freunde,

liebe Kollegen und Kolleginnen,

liebe Bekannte und Unbekannte,

liebe Leser und Leserinnen von rotundgrau.de,

vor einem Jahr waren wir noch unterwegs. Am Silvestertag überquerten wir mit der Fähre die Cookstraße von Picton nach Wellington, standen begeistert unter blauem Himmel an der Reling und guckten auf das spiegelglatte Wasser und die spektakulären Berge ringsum.

12 Stunden vor unseren Lieben in Deutschland waren wir dann ganz sanft ins Neue Jahr geglitten. Wir teilten uns ein Bier in Wellington am Hafen und schauten uns mit vielen anderen Feiernden ganz friedlich das Feuerwerk an.

Von dem, was sich da in der Welt zusammenbraute, hatten wir noch keine Ahnung, als wir unsere Neujahrsgrüße nach Hause schickten.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen. Trotz Vollbremsung in allen Bereichen ist es doch erstaunlich schnell dahingeflogen. Wie alle anderen vorher auch immer. Es fühlte sich mittendrin an wie in Zeitlupe, es war wie ein Innehalten mitten im Sprint. Gerade kamen wir Ende Januar von der Reise zurück, wurde Corona zur Pandemie erklärt. Gerade hatte ich mich noch nicht wieder an den stressigen Büroalltag im Job gewöhnt, wurden wir ins Homeoffice geschickt. Gerade dachten wir, jetzt müssen wir bis Ostern kürzer treten, lernten wir, was ein totaler Lockdown war. Nach einem Sommer, in dem man sich kaum vorsichtig aufzuatmen traute, war gleich wieder Weihnachten – und wieder wurde alles zugemacht.

Manchmal fiel es schon schwer, optimistisch zu bleiben. Winzige Freuden bekamen ein ganz anderes Gewicht: Wir haben unseren Kiez, unsere Umgebung und halb Berlin zu Fuß erkundet, immer bestrebt, täglich rauszugehen. Wir haben es sehr genossen, einige Freunde, Familienmitglieder und Nachbarn in diesem mageren Sommer wiederzusehen. Eine kleine Reise an die Ostsee hat uns zumindest ein wenig Vergnügen und einige Erfahrungen beschert.

Und woran wir immer und zu jeder Zeit Freude hatten, war die Arbeit an unserer kleinen Internetseite hier. Es war total schön zu hören, dass wir neue Leser gewonnen hatten, dass Leute uns begleiten und sich auf unserer Seite ein wenig zuhause fühlen. Kochmaus ist (selbstverständlich) der Meinung, dass die Ausdehnung der Fangemeinde allein ihr Verdienst ist. Ist ja klar. Demnächst wird man ihr nach dem Chefredakteursposten bestimmt auch noch die Präsidentschaft von irgendwas antragen. Sie ist bereit.

Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2021. Bleibt oder werdet gesund, bleibt optimistisch - bleibt neugierig und weltoffen. Wir sind fest überzeugt, dass wir – mit einer positiven Sicht auf die Dinge – diese Veränderung als eine große Chance wahrnehmen können.

Ganz liebe Grüße und dicke Umarmungen

Simone und Peter (Rot und Grau)

und Kochmaus natürlich

 

P.S.: Wir haben auch weiterhin überhaupt nichts dagegen, wenn Ihr auch nach diesem Jahr unsere Internetseite weiterempfehlen möchtet – im Gegenteil. Neugierige Neu-Leser sind uns sehr herzlich willkommen! Um nichts zu verpassen, eignet sich die Anmeldung zu unserem Newsletter. Er kostet nichts. Er verpflichtet zu nichts. Er erinnert Euch aber in schöner Unregelmässigkeit daran, wenn es etwas Neues gibt.

 

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