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Ein Herz für Kochmaus

Mit großer Freude können wir bekanntgegeben, dass unsere Reisegruppe um ein weiteres Mitglied angewachsen ist. Aus einem Waisenhaus namens „Gift-Shop“ in Sydney haben wir gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr den kleinen David adoptiert. Kochmaus hat zwar gleich lautstarken Protest angemeldet - doch das ist eine andere Geschichte. Mausel hat den armen David (der durch die schlechte Luft in Sydney schon einen schweren Husten entwickelt hat) jedoch gleich sehr freundlich aufgenommen.

 

 

Und somit kommen wir nun zu der anderen Geschichte:

Denn leider haben wir auch betrübliche Nachrichten.

Mit großem Bedauern müssen wir bekanntgegeben, dass wir ohne Kochmaus Australien verlassen mussten.

Kurz vor unserem Weiterflug wurde Kochmaus vollkommen überraschend für uns von den Behörden verhaftet und unter Arrest gestellt.
Die Anklagepunkte lauten:
- Verzehr und Nichtbegleichung der Rechnung für ein Glas Gummischlangen im Koala-Nationalpark.
- Diebstahl einer Geldkollekte in einem Krippenspiel in Brisbane
- Erregung öffentlicher Ärgernisse durch Verlobungsschwindelei (wiederholte Fälle) lt. Auskunft der Behörden des Heimatlandes
- Böswilliges Verlassen des letzten Verlobten ohne Information (durch Zurücklassen am Verlobungsort)
- Versuchter Scheckbetrug (Zoo Singapur)
- Versuchtes (und erfolgtes) Wegessen diverser Speisen und liederliches Hinterlassen von diversen Unterkünften
- Verschleierung der Ermittlungen nach dem Angriff mit einer Papierschere auf diverse Gartenschläuche in Sunshine Beach.

Leider hat auch die Patenschaft von Mausel bisher zu keiner Verhaltensverbesserung bei Kochmaus geführt. Kochmaus wurde nun dem Haftrichter vorgeführt und wir haben einen Antrag auf Schnellverfahren gestellt, damit Kochmaus ggf. im Falle eines Freispruchs oder einer Bewährungsstrafe mit uns weiterreisen kann bzw. zu uns aufschließen kann. Das Verfahren läuft. Mausl und der kleine David sind für Kochmaus in den Hungerstreik getreten, was aber die Behörden in Australien natürlich nicht beeinflussen wird.

Falls unter unseren Lesern und heimlichen Kochmausverehrern ein schlagkräftiger Anwalt noch Kapazitäten hat und pro bono arbeiten kann, möge sie oder er sich bitte unter #freekochmaus bei der Redaktion melden.

 

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